Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung

Die 1949 gegründete Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung nimmt die umfassende Repräsentation deutscher Dichtung und der Sprach- und Literaturwissenschaft von Rang im In- und Ausland wahr. Die Arbeit und die Interessen der Akademie erstrecken sich auf alle Gattungen und Gebiete der deutschen Literatur und Sprache.

Seit 1954 gibt die Akademie wichtige, bisher unzugängliche oder vergessene Texte von Schriftstellern des 20. Jahrhunderts heraus, die während der nationalsozialistischen Zeit unterdrückt und nach 1945 vergessen wurden. 1984 ist eine Schriftenreihe mit dem Titel "Dichtung und Sprache" gegründet worden. Tagungen der Mitglieder werden regelmäßig im Frühjahr und im Herbst abgehalten und sind auch der Öffentlichkeit zugänglich. Sie sind Foren der Diskussion und der vielfältigen Bemühungen um eine zeitgenössische Sprache und Literatur.

Die Akademie vergibt seit 1951 den angesehensten deutschen Literaturpreis, den Georg-Büchner-Preis. Weitere bedeutende Auszeichnungen verleiht sie mit dem Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay, dem Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa, dem Johann-Heinrich-Voß-Preis für Übersetzung und dem Friedrich-Gundolf-Preis für die Vermittlung deutscher Kultur im Ausland.