Kasnitz, Adrian


geb. 1974, aufgewachsen in Queetz und Lüdenscheid, Studium der Geschichte, Germanistik und Romanistik in Köln und Prag, lebt als Schriftsteller, Herausgeber und Wissenschaftler in Köln

Veröffentlichungen (Einzeltitel)
Die Maske. Und zwei weitere Geschichten, Sukultur, Berlin 2004
Reichstag bei Regen, Lyrikedition 2000, München 2002

Lippenbekenntnisse, parasitenpresse, Köln 2000
Bier & Schläge, hg. v. Stan Lafleur und Adrian Kasnitz, parasitenpresse, Köln 2003
Agenten. Gedichte, hg. v. Wassiliki Knithaki und Adrian Kasnitz, parasitenpresse, Köln 2001

darüber hinaus in zahlreichen Anthologien (z.B. Lyrik von jetzt, Das Klirren im Innern) und Zeitschriften (z.B. EDIT, intendenzen, ndl, Zeichen & Wunder)

Gedicht

rüschhaus

die droste im negligé ohne schlaf. (eine wespe
die ihr schwellungen stach:) kein liebesmal, kein
erträumtes, allein ein nicht-mal. schau: schwarze schwäne
auf halber strecke. aus dem erkerfenster
die gardine als zeichen. sind's die lieben
verwandten, die fäden spinnen und aufschauen
von den bilanzen? ach, das viele schreiben...
so aufgescheucht die ärmste, so ausgetrickst.