2005 – Adrian  Kasnitz

Kasnitz, Adrian

geb. 1974, aufgewachsen in Queetz und Lüdenscheid, Studium der Geschichte, Germanistik und Romanistik in Köln und Prag, lebt als Schriftsteller, Herausgeber und Wissenschaftler in Köln

Gedicht

rüschhaus

die droste im negligé ohne schlaf. (eine wespe
die ihr schwellungen stach:) kein liebesmal, kein
erträumtes, allein ein nicht-mal. schau: schwarze schwäne
auf halber strecke. aus dem erkerfenster
die gardine als zeichen. sind's die lieben
verwandten, die fäden spinnen und aufschauen
von den bilanzen? ach, das viele schreiben...
so aufgescheucht die ärmste, so ausgetrickst.

Veröffentlichungen / Publikationen

  • Zahlreichen Anthologien (z.B. Lyrik von jetzt, Das Klirren im Innern) und Zeitschriften (z.B. EDIT, intendenzen, ndl, Zeichen & Wunder).

2004

  • Die Maske. Und zwei weitere Geschichten, Sukultur, Berlin 2004.

2003

  • Bier & Schläge, hg. v. Stan Lafleur und Adrian Kasnitz, parasitenpresse, Köln 2003.

2002

  • Reichstag bei Regen, Lyrikedition 2000, München 2002.

2001

  • Agenten. Gedichte, hg. v. Wassiliki Knithaki und Adrian Kasnitz, parasitenpresse, Köln 2001.

2000

  • Lippenbekenntnisse, parasitenpresse, Köln 2000.