Wettbewerb

Ausschreibung

Wie in jedem zweiten Jahr, schreibt die Stadt Darmstadt für das Jahr 2021 den Leonce-und-Lena-Preis in Höhe von 8.000 € und die Wolfgang-Weyrauch-Förderpreise in Höhe von insgesamt 8.000 € für deutschsprachige Lyrik aus. 2021 findet der Literarische März zum 22. Mal statt.

Teilnahmeberechtigung und Bewerbungsmodalitäten

Teilnehmen können deutschsprachige Autorinnen und Autoren, die nicht vor 1985 geboren sind.

Es können bis zu 12 Gedichte in deutscher Sprache eingereicht werden.

Alle Gedichte sind nummeriert in einer pdf-Datei einzureichen.

Die eingereichten Gedichte dürfen zum Zeitpunkt der Bewerbung nicht in Buchform in einem Verlag erschienen sein.

Die Rechte an den Texten liegen ausschließlich bei den Verfassern.

Es bleibt den Bewerbern überlassen, ob sie auf den einzelnen Gedichten ihren Namen vermerken.

Das Lektorat entscheidet unter Ausschluss des Rechtsweges darüber, welche Autorinnen und Autoren zum Wettbewerb eingeladen werden. Die ausgewählten Autorinnen und Autoren erhalten auf dem Postweg bis Ende 2020 eine Einladung. Absagen werden nicht verschickt.

Lektorat

Christian Döring, Kurt Drawert, Hanne F. Juritz

Moderation

Beate Tröger

Jury

Michael Braun, Ulrike Draesner, Peter Geist, Jan Koneffke, Marion Poschmann

Lesung

Die Autorinnen und Autoren lesen am 26. und 27. März 2021 in Darmstadt ihre eingereichten Gedichte. Begonnen wird am Spätnachmittag des 26. März in der

Centralstation, Im Carree (Nähe Luisenplatz)

mit der Vorstellung der eingeladenen Autorinnen und Autoren sowie der Auslosung der Lesereihenfolge. Unmittelbar nach jeder Lesung bespricht die Jury die gelesenen Texte öffentlich. Die Juryentscheidung, wer den Leonce-und-Lena-Preis und die Wolfgang-Weyrauch-Förderpreise erhält, fällt zwischen der letzten Lesung und der Preisverleihungsveranstaltung nichtöffentlich und unter Ausschluss des Rechtsweges.

Preisverleihung

Der Leonce-und-Lena-Preis und die Wolfgang-Weyrauch-Förderpreise werden am Abend des 27. März 2021 in der Centralstation, Im Carree (Nähe Luisenplatz), verliehen.

Der Gewinn des Leonce-und-Lena-Preises umfasst zudem einen Auftritt auf der Website www.lyrikline.org eine vom Haus für Poesie Berlin initiierte Internetplattform, die internationale Dichter in Originalton, Originaltext und Übersetzungen präsentiert – Lyrik zum Hören und Lesen.

Dank einer Kooperation mit der Stiftung Lyrik Kabinett sowie mit dem Haus für Poesie werden die Preisträger außerdem unmittelbar nach ihrer Prämierung zu Lesungen in München und Berlin eingeladen.

Lesungen:

München - Dienstag, 20. April 2021

Berlin - Mittwoch, 21. April 2021

Die Stiftung Lyrikkabinett in München unterhält die zweitgrößte auf Lyrik spezialisierte Bibliothek Europas – mit inzwischen ca. 55.000 Bänden – richtet regelmäßig Lesungen aus; für beides – die Sammel- wie die Veranstaltungsaktivität – genießt die Institution inzwischen internationales Renommee.

Das Haus für Poesie in Berlin fördert und unterstützt seit seiner Gründung 1991 alle Bereiche der Literatur, seit 2000 speziell die Poesie. Jährlich richtet es etwa 100 Veranstaltungen zur zeitgenössischen deutschen und internationalen Lyrik in unterschiedlichen Formaten aus sowie das poesiefestival berlin, das ZEBRA Poetry Film Festival und den open mike.

Zuhörer

Die Lesungen und Veranstaltungen des Literarischen März 2021 sind öffentlich. Der Eintritt ist frei.

Veröffentlichung

Die literarischen Beiträge zu den Lesungen werden in einer Anthologie gesammelt und vom Brandes & Apsel Verlag, Frankfurt/M., verlegt. Herausgeber dieser Anthologie sind die Lektoren des Literarischen März.